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The Lords (Lord Ulli)
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In den 1960er Jahren gehören sie zu den erfolgreichsten Musikern der Bundesrepublik: Die sechs Mitglieder der Band "The Lords". Formiert hat sich die Gruppe 1959 in Berlin um den Gründer und Leadsänger Ulrich Günther. Weil "Ulli" mit einer geschenkten "Melone", einem englischen Bowler, auf einer Party auftaucht, erhält er den Spitznamen "Der Lord". Daraus entwickelt sich der Bandnamen. Zunächst spielt die Gruppe Skiffle: eine musikalische Verbindung von Folklore und Jazz, bei der auch unkonventionelle Instrumente wie Waschbretter und Kämme mit Seidenpapier zum Einsatz kommen. Dann wechselt die Band ihren Musikstil und wird 1964 bundesweit bekannt: Im Hamburger "Star-Club" werden "The Lords" bei einem Wettbewerb zur deutschen "Beatformation Nummer eins" gekürt und mit dem Titel "Die deutschen Beatles " ausgezeichnet.

Mit "Shakin' All Over" landen die Lords im August 1965 ihren ersten Single-Hit. Der gelernte Dekorateur Günther kann zwar kein Instrument spielen, aber er hat eine unverwechselbare Stimme. Er singt englisch - mit deutlich deutschem Akzent. Doch die Fans stören sich daran nicht. Das Pidgin-Englisch der "Lords" hat bald Kultcharakter. Leo Lietz, ebenfalls Dekorateur im früheren Berufsleben und nun der zweite Mann der Band, schreibt zwei Monate später "Poor Boy". Der Song ist eigentlich als B-Seite einer Single konzipiert, er entwickelt sich aber zu einem weiteren Hit. Von ihrer Plattenfirma werden die "Lords" gezielt als deutsche Beatles vermarktet. Sie treten zwar mit den verpönten langen Haaren auf, haben sie aber auf "Ullis" Anregung brav zu einer Prinz-Eisenherz-Frisur gefönt. Dazu tragen sie weiße Rüschenhemden, dunkle Hosen und Gamaschen.

Sechs Jahre lang landen die "Lords" Hit auf Hit. Die meisten schreibt Lietz. Dabei kann auch er weder Noten lesen, noch hat er eine musikalische Ausbildung. Günther hält derweil die Truppe zusammen, bestimmt den Tourneekalender, verhandelt mit der Plattenfirma und hält engen Kontakt mit Radio- und Fernsehsendern. "Ein ganz Netter", erinnert sich WDR 2-Oldie-Experte Roger Handt. Einmal habe er mit "Ulli" eine Veranstaltung gemacht, zu der weniger Zuschauer als geplant gekommen seien. "Ulli hat spontan gesagt: Komm, wir kürzen das Honorar um die Hälfte." Ende der 1960er Jahre wird es ruhiger um die "Lords ", die Plattenverkäufe stagnieren. Die Bandmitglieder ziehen sich vorübergehend ins Familienleben zurück.1976 finden sie erneut zusammen. In den 1990er Jahren spielen die Lords dann viel in den neuen Bundesländern, in denen sie schon zu DDR-Zeiten beliebt waren. Am 9. Oktober 1999 bricht Günther während eines Auftritts in Potsdam auf der Bühne zusammen. Er hat seit Jahren Herzprobleme. Vier Tage später stirbt der 57-Jährige im Krankenhaus. "Lord Ullis" Tod ist nicht das Ende der Band: Ein Jahr später übernimmt Lietz das Kommando.
Quelle:
https://www1.wdr....g4396.html
i bin i und du bist du
 
http://ayreonfantasy.de.to/
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The Lords – Wikipedia
10-12 Minuten

The Lords sind eine deutsche Beat- und Rockband, ursprünglich aus Berlin, später aus Düsseldorf, die zwischen 1965 und 1969 mit englischsprachigen Songs in den deutschen Charts vertreten waren. Zu ihren bekanntesten Stücken zählen Have a Drink On Me, Shakin’ All Over und Poor Boy.
The Lords
Lord Leo und Lord Bernd 1967 in Mainz
Lord Leo und Lord Bernd 1967 in Mainz
Allgemeine Informationen
Genre(s) Skiffle, Beat, Rock
Gründung 1959
Website www.thelords.de
Aktuelle Besetzung
Gitarre

, Gesang
Klaus-Peter „Leo“ Lietz

Gitarre, Gesang
„Jupp“ Bauer
Schlagzeug
Philippe „P.J.M.“ Seminara
(1998–1999 und seit 2011)
Bass

, Gesang
Bernd Zamulo
Ehemalige Mitglieder
Gesang
Ulli Günther (bis 1999, †)

Bass
Knud Kuntze (bis 1964)

Schlagzeug
Peter Donath (bis 1980)

Schlagzeug
Werner Faus (bis 1998, †)

Schlagzeug
„Charly“ Terstappen (1999 bis 2011)

Kaum eine andere Rockmusikgruppe ist seit über 55 Jahren im deutschen Sprachraum aktiv, und auch weltweit gehören sie mit beispielsweise The Rolling Stones oder The Ventures zu den langlebigsten Bands.
BeginnBearbeiten

1959 begannen sie als Skiffle-Band in Berlin unter dem Namen Skiffle Lords mit zum Teil selbstgebauten Instrumenten und traten in Kneipen und bei kleineren Veranstaltungen auf. Am 7. April 1961 gewannen sie den vom Berliner Senat ausgeschriebenen Wettbewerb um „Das Goldene Waschbrett“.

Am 23. Juli 1964 kam die United-Artists-Produktion des Beatles-Films Yeah Yeah Yeah in die deutschen Kinos. Vor der Premiere fand ein Wettbewerb statt, mit dem die „Berliner Beatles“ gesucht wurden. Aus diesem Wettbewerb gingen am 21. Juli 1964 The Lords als Sieger hervor. Deshalb durften sie an der bundesweiten Endausscheidung im Hamburger Star Club teilnehmen. Am 6. September 1964 siegten The Lords auch hier; sie wurden zu „Deutschlands Beatband Nr. 1“ gekürt.[1]

Ende 1964 erhielt die Band von der EMI in Köln einen Schallplattenvertrag und wurde nun als Die deutschen Beatles vermarktet.[2] Noch im selben Jahr erschien ihre einzige deutschsprachige Single Hey Baby, laß' den Andern / Tobacco Road. Während die A-Seite eine Eigenkomposition von Leo Lietz war, stammte die sozialkritische B-Seite im Original von John D. Loudermilk, die einen deutschen Text von Peter Moesser erhielt. Die Platte verfehlte die Hitparaden. EMI stimmte nun englischsprachigen Produktionen unter Leitung des Musikproduzenten Heinz Gietz zu.
ErfolgeBearbeiten

Sänger Ulli Günther 1967 in Mainz

The Lords - Shakin’ All Over

Bereits die zweite Single, eine Coverversion von Shakin’ All Over, im Original von der britischen Band Johnny Kidd & The Pirates, belegte im August 1965 Platz 11 der deutschen Charts. Kaum schlechter schnitt die dritte Single, Poor Boy, ab, die in drei Stunden von Klaus-Peter Lietz verfasst wurde[3] und Platz 12 erreichte. Der Song avancierte zum Erkennungssong der Band, obwohl er ursprünglich als B-Seite einer Single vorgesehen war.

1965 bestanden The Lords aus Ulli Günther (Gesang), Bernd Zamulo (Bass), Leo Lietz (Gitarre), Rainer Petry (Gitarre) und Peter Donath (Schlagzeug). Im Dezember 1964 war der bisherige Bassist „Lord Knud“ Kuntze wegen eines Unfalls mit dem Tourneebus, bei dem er ein Bein verlor, ausgeschieden. Er begann danach eine Karriere als Radio-Diskjockey beim Radiosender RIAS.

Zwischen 1965 und 1969 hatten The Lords zwölf Titel in der deutschen Hitparade, überwiegend produziert von Heinz Gietz. Ihr größter Hit war der Klassiker Gloryland vom September 1967, der Platz 5 erreichte, ihr letzter Erfolg hieß Three-Five-Zero-Zero im August 1969. Bis auf Poor Boy handelte es sich um klassische englische oder US-amerikanische Folksongs, die in zeitgemäße Beatversionen umarrangiert wurden. The Lords tourten in dieser Zeit mit den Kinks, The Who und Casey Jones & the Governors.

The Lords brachten in Deutschland bis einschließlich 1989 insgesamt 30 Singles heraus (ohne Wieder- und Sonderveröffentlichungen),[4] die einen Plattenumsatz von sieben Millionen Exemplaren erzielten.[5]
Markenzeichen und MedienBearbeiten

Optisches Markenzeichen waren ihre einheitliche Kleidung, bestehend aus Melone, weißen Rüschenhemden, Westen, gebügelten Hosen und Gamaschen sowie die Prinz-Eisenherz-Frisuren. Akustisches Charakteristikum war ihr Englisch mit deutlichem deutschen Akzent.[6]

In der ersten deutschen Musiksendung mit englischsprachigen Interpreten im deutschen Fernsehen, dem Beat-Club, die sich der Jugendkultur und englischsprachigen Rockmusik widmete, traten The Lords erstmals in der vierten Folge am 22. Januar 1966 mit sieben Songs auf. Insgesamt hatte die Band mehr als 300 Fernsehauftritte. 1967 wurden The Lords bei der Jugendzeitschrift Bravo als „Top-Stars des Jahres“ gelistet; 1969 erhielten sie den Bronzenen Bravo Otto.
Auftritte und Günthers TodBearbeiten

Zunächst traten The Lords im Vorprogramm britischer Bands auf, wie beispielsweise im Oktober 1965 bei The Kinks in München. Ihr Erfolg ermöglichte ihnen 1967 einen Auftritt als Hauptband im Legia-Stadion in Warschau vor 25.000 Zuschauern; sie waren die erste westliche Band, die in einem Ostblock-Staat auftreten durfte.[7]

Anfang 1971 lösten sich The Lords zunächst auf. Ab 1976 spielten sie in unterschiedlicher Besetzung wieder zusammen. 1979 wurde Rainer Petry kurzzeitig durch Peter Power abgelöst, der im September 1979 durch Josef "Jupp" Bauer ersetzt wurde. 1980 wurde Peter "Max" Donath durch Werner Faus aus Köln ersetzt. 1998 folgte auf Werner Faus Philippe Seminara als Drummer, der 1999 von Charly Terstappen abgelöst wurde. Seit Mitte 2011 hat erneut Philippe Seminara den Platz am Schlagzeug übernommen.

Am 9. Oktober 1999 brach der seit Jahren an Herzmuskelschwäche leidende Ulli Günther bei einem Jubiläumskonzert in Potsdam plötzlich aufgrund von Herzrhythmusstörungen zusammen. Dabei schlug er auf den Hinterkopf auf und zog sich eine Schädelfraktur mit Hirnblutungen zu.[8] Am 13. Oktober 1999 starb der Gründer der Lords in einem Potsdamer Krankenhaus.
Die Band seit 2000Bearbeiten

Seit 2000 spielen The Lords in der Besetzung Lietz, Zamulo, Bauer, Terstappen. 2002 brachten sie eine neue CD heraus: Spitfire Lace,. Zu ihrem 50. Bühnenjubiläum 2009 erschien eine weitere CD: The Lords 50. Die Band trat unter anderem in Mönchengladbach, Leipzig und Berlin auf; das letzte Konzert der Tour gaben sie am 19. Dezember 2009 in Düsseldorf.

Seit 2011 sitzt wieder Philippe Seminara an den Drums. Zum 55. Bühnenjubiläum 2014 erschien die CD Reloaded, die aus Neuaufnahmen der bekannten Hits besteht, eingespielt von der aktuellen Besetzung. Im März 2015 erschien ein Album mit neuen Songs unter dem Titel Now More Than Ever!.
BandmitgliederBearbeiten

Ulli „Lord Ulli“ Günther (* 24. Juli 1942; † 13. Oktober 1999)
Klaus-Peter „Lord Leo“ Lietz (* 31. Dezember 1943)
Rainer „Lord Gandy“ Petry (* 5. Juli 1944)
Peter „Lord Max oder Bi“ Donath (* 11. August 1944)
Knud „Lord Knud“ Kuntze (* 18. März 1944)
Heinz Hegemann (* 9. Oktober 1942)
Bernd „Lord Bernd“ Zamulo (* 16. August 1946)
Josef „Jupp“ Bauer (* 6. Juni 1951)
Werner Faus (* 3. Oktober 1951; † 15. Oktober 2013)
Philippe „P.J.M.“ Seminara (* 8. April 1964)
„Charly“ Terstappen (* 26. März 1953)
Winfried Jahn (* 1. April 1944; Bassist, Frühjahr 1963 bis Frühjahr 1964)

DiskografieBearbeiten
SinglesBearbeiten

Hey Baby, laß' den Andern / Tobacco Road (1964)
Shakin’ All Over / Seven Daffodils (14. August 1965)
Poor Boy / Poison Ivy (Oktober 1965)
Que Sera / Boom Boom (Januar 1966)
Greensleeves / Sing Hallelujah (19. März 1966)
What They Gonna Do / The Ballade Of The Condemned Man (1966)
Don’t Mince Matter / No One Knows (3. September 1966)
Have A Drink On Me / Late Last Sunday Evening (31. Dezember 1966)
Gypsy Boy / Coco-Cat-Love (1967)
Gloryland / Rain Dreams (16. September 1967)
John Brown’s Body / Cut My Hair (17. Februar 1968)
And At Night / Fire (20. Juli 1968)
Good Time Music / Somethin’ Else (2. November 1968)
People World / Four O’Clock In New York (15. März 1969)
Three-Five-Zero-Zero / Manchester England (2. August 1969)
Shakin' all over '70 / Blue Horizon (1970)
Talk About Love / When I Was Young (1970)
That Day Will Come / My Dream (1971)
Naked Man / Do You Remember (1976)
Teenage Love / Baby You're Mean (1977)
Jezebel / Jezebel Returns (1978)
Poor Boy / People World (vers. '79) (1979)
Walk On / Rock'n' Roll Monster (1981)
Poor Boy (Studio-'65) / Calaba (1985)
Poor Boy (Live Berlin '65) / Calaba (1985)
Michael / Greensleeves (1988)
Come On Move / Live Your Life (1989)
Stormy / Train Of Emotion (1989)
Walking To The Moon / Dard And Windy Night (1989)

Alben und Kompilationen (Auswahl)Bearbeiten

1965: In Black and White – In Beat and Sweet
1966: The Lords II – Shakin’ All Over
1966: Some Folks by the Lords
1966: IV Good Side of June
1969: Ulleogamaxbe
1968: Deutschlands Beatband Nr. 1
1970: Shakin’ all over ’70
1971: Inside out
1972: The LORDS 1964–1971
1979: Birthday Album – 15 Years
1984: 20 Jahre Lords
1988: The Lords ’88
1989: Stormy
1992: The Lords – The Very Best
1999: Live 1999
1999: Ihre schönsten Balladen
1999: The Original Singles Collection – The A-Sides
1999: The Original Singles Collection – The A- & B-Sides
2001: The Lords – Singles, Hits & Raritäten
2002: Spitfire Lace
2009: The Lords 50 (live)
2009: Good Time Music – Best (Zounds)
2014: Reloaded
2015: Now More Than Ever!
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ayreon
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aus Niederbayern
18.02.2022 um 20:56
Offline
ab 21 Uhr kleines Querbeat

Carefull
Carefull
aus
06.06.2021 um 20:58
Offline
Hallo @all, liebe Grüße aus Bayreuth.

ayreon
ayreon
aus Niederbayern
04.06.2021 um 21:20
Offline
Seit 21 Uhr Querbeat mal etwas anders

ayreon
ayreon
aus Niederbayern
07.05.2021 um 21:26
Offline
Seit 21 Uhr NDW mit Na-Sowas-Effekt! Songs die ihr vielleicht gar nicht kennt oder lange nicht mehr gehört habt!

Carefull
Carefull
aus
24.04.2021 um 18:11
Offline
Also dann mach ich mich mal an´s recherchieren. Wink

ayreon
ayreon
aus Niederbayern
18.04.2021 um 21:18
Offline
seit 21 Uhr eure Wochen-Charts Rock

Carefull
Carefull
aus
18.04.2021 um 19:28
Offline
Nebenbei, ich freu mich schon total auf die heutige Sendung!!! Rock

Carefull
Carefull
aus
18.04.2021 um 19:26
Offline
Cool!!! ruf an Ich kann mich endlich sehen. Pfft

Carefull
Carefull
aus
18.04.2021 um 19:06
Offline
Hello liebe Ayreon. Liebe Grüße aus Bayreuth. Rock

ayreon
ayreon
aus Niederbayern
16.04.2021 um 21:52
Offline
Technisches Problem, muss PC neustarten


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